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Deutsch > Lern-Texte für Interessierte und Studenten > der Mond in den 4 Elementen
Der Mond
in einem Wasserzeichen
(Mond in Krebs, Skorpion, Fische)
E wir sprechen hier nicht vom „Sternzeichen“
a------------------------ i------------------------------------------------ e
Womit assoziieren wir Wasser?
E Mit Kühle, Tiefe,
EWasser haftet allen Oberflächen an
EIm flüssigen Normalzustand ist es formlos, es passt sich also jeder es umgebenden Form an
E Wir kennen seine wandelbaren Zustände als festes Eis, fliessendes Wasser und gasförmigen Dampf;
E es kann klar sein oder trüb
E Es durchdringt langsam, aber sicher alles und dringt überall ein
E Es nimmt alles in sich auf , löst alles auf
E Es ist immer in mässiger Bewegung
E Es bewegt sich immer nach unten oder, wenn das nicht geht, in die Breite
E die Erdoberfläche ist massiv von Wasser bedeckt
EWasser bietet Lebensraum für unzählige Kreaturen und ist auch für permanente Festlandbewohner DAS Lebensmittel schlechthin
EWasser ist endlos und berührt immer alle anderen Elemente auch, gleichsam als Bindeglied
EWasser speichert alle Informationen, die es aufnimmt
Nochmal: E Wir sprechen hier von der Lebensphase 0 – 7 Jahre.
Was bedeutet nun, dass mein Kind seinen Mond im Wasser „hat“?
Kinder mit dem Mond im Wasser haben ein anhängliches Temperament, träumen gern und lieben das gewohnte und vertraute Umfeld
Sie erfühlen ihre Welt ganz subjektiv und haben daher zu allen Dingen und Menschen eine ganz eigene, innere Verbindung.
Da sie Geschichten und alles Emotionale so sehr lieben, sind sie fernsehanfällig, denn da geht’s ja ständig um Gefühle. Hier ist es wichtig, schöne gemeinsame Geschichtenrituale aufzubauen, damit der Fernseher nicht zu interessant wird.
Wichtig ist es auch, dass vor dem Schlafengehen langsam Ruhe einkehren kann. Keine dramatischen Geschichten mehr im oder am Bett, sondern besser ein gemeinsamer ruhiger Tagesrückblick auf das , was gemeinsam erlebt wurde und am schönsten war. So beugt man schweren Träumen vor.
Wasser-Mond-Kinder haben eine hervorragende Intuition und wissen genau, welche Nahrung ihrem Körper gut tut und welche nicht. Und wann ihre Eltern nicht aufrichtig mit ihnen sind. Wenn sie ihre Eltern beim Schwindeln erwischen, egal aus welchem Grund auch immer, erleben sie das als schmerzhafte Trennung zwischen sich und dem wahrhaften Elternteil. Sie fühlen sich verlassen. Mental kann man sie da nicht beschwichtigen, sie FÜHLEN intuitiv einfach, was stimmt uns was nicht. Das gilt auch fürs Essen.
Da sie so sehr mit ihrer Innenwelt verbunden sind, haben sie eine blühende Fantasie, lieben Geschichten und sind in der Regel sehr kreativ.
Sie fühlen immer irgendetwas recht intensiv, daher möchten sie sich permanent ausdrücken und brauchen Publikum dafür. Sie möchten mit der Energie anderer mitschwingen und passen sich allen Mensch leicht an (wenn auch nicht immer gern). Wasser-Mond-Kinder geniessen es einfach, ein Teil von allem zu sein.
Am liebsten spielen sie Spiele mit hohem sozialem Charakter wie Vater-Mutter-Kind und lieben Tiere wegen ihrer Anhänglichkeit. Sie lieben es, sich in Verbindung mit anderen zu erleben, als Akteure oder als Zuschauer.
Manche Kinder versenken (àTiefe!) sich auch ganz und gar (àAnhaftung!) in ein Spiel und brauchen dann andere Kinder nicht, weil sie vollkommen in ihrem Spiel aufgehen. Sie sind sozusagen 100%ig mit Ihrem Spielen identifiziert. (à Wasser nimmt alles auf) Manchmal nehmen diese Kinder gern Spielsachen total auseinander. Es ist hier die Suche nach dem in der Tiefe verborgenen, dass sie dazu treibt. Sie hier zu stören, ist keine gute Idee und auch definitiv kein Grund zur Sorge für die Eltern. Bei solchen Forscherkindern kann man gut gemeinsam „verborgene“ Naturphänomene beobachten, wie das sich Entwickeln von Fischen oder Fröschen aus Eiern. Oder was eine Knospe im inneren verbirgt…
Wir haben gesehen: Wasser-Mond-Kinder sind im Allgemeinen nicht gern allein.
Entsprechend machen ihnen Konflikt in ihrem Umfeld besonders zu schaffen. Auf Streit der Eltern reagieren sie oft sehr sensibel, denn sie möchten ja dazugehören und mit jedem einzelnen der Elternteile vollkommen mitschwingen. Streit impliziert aber immer Trennung. Und sei es nur die Trennung von Meinungen. Das ist ein enormer emotionaler Spagat für diese Kinder, denn sie können ja immer nur mit EINEM der Elternteile ganz und gar mitschwingen. Wasser-Mond-Kinder geben sich schnell selbst die Schuld an allem, was ihren Eltern geschieht, weil sie so wenig zwischen Du und Ich trennen können. Oft reagieren sie daher sehr empfindlich und psychosomatisch auf Krisensituationen zu Hause. Auch in diesem Falle ist es also sehr sinnvoll, die Eltern gleich mitzubehandeln, wenn das Kind in die Praxis gebracht wird.
Aufgrund der Fähigkeit des Wassers, alle Informationen zu speichern, haben sie in der Regel ein hervorragendes Gedächtnis. Das macht sie als Erwachsene zu Bewahrern dessen, was ihnen lieb und teuer ist: Familientraditionen, Bilder etc. Wasser-Mond-Kinder sind also sammelanfällig. Deshalb geben sie ihr Spielzeug auch nicht gern her. Auch wenn sie schon lange "herausgewachsen" sind. Es hängen einfach schöne Erinnerungen daran.
Diese Fähigkeit gilt auch für negative Erinnerungen: sie haben die Tendenz, nachtragend zu sein; einfach aus Anhaftung an das intensive Gefühl, das sie erinnern.
Auch auf Streit mit Freunden können sie überraschend lange mit Schmollen oder offener Ablehnung der Person gegenüber reagieren. Sie drücken eben immer ihre tiefen Gefühle aus, die der Liebe und Zuneigung genauso wie die der Wut und Ablehnung. Von ihren Eltern erwarten sie hier trotz all ihrer Zickigkeit Solidarität und vollkommenes Angenommensein.
Was Wasser-Mond-Kinder brauchen
Wasser-Mond-Kinder sind sehr anhaftend.
Sie brauchen ihre Eltern um sich herum und suchen ihre Nähe.
Es ist klug, sie auf jede Art von Veränderungen der Lebenssituation langsam und allmählich einzustimmen, - mit Geschichten, Bildern und Zeit. Auch auf Umzüge müssen sie daher gut vorbereitet werden, da sie sich von Freunden und dem Vertrauten loslösen müssen, was seine Zeit braucht.
In der neuen Umgebung brauchen sie dann wiederum ihre Zeit, um sich eingewöhnen zu dürfen und anfangs können sie der neuen Umgebung gegenüber sehr ablehnend sein. Hier tut die Zeit ihr übriges und mit den ersten Freundschaften, ist das vorbei. Daher ist es wichtig, die Kinder sofort sozial voll zu integrieren (Kindergarten etc.)
Wenn ein Familienmitglied (oder der Hund) stirbt, spüren sie die Trauer der anderen. Es untergäbt ihr Vertrauen, wenn man ihnen dann eine heile Welt vorspielen will.
Sie fühlen sich dann wieder von den anderen getrennt und leiden mehr daran als an dem aktuellen Tod.
Wasser-Mond-Kinder sind sehr subjektiv im Erleben ihrer Welt. Sie lieben die Natur und können enorm staunen. Das kann sie zu in ihrem Ausdruck zu Übertreibungen bis hin zu starken Verzerrungen dessen verleiten, was sie erzählen. Sie fühlen es aber so und es ist in de Moment wahr für sie. Für sehr rationale Eltern ist es hier eine Herausforderung, nicht auf „objektiven Wahrheiten“ zu beharren, wenn die Wahrnehmung des Kindes doch ganz klar eine ganz andere ist. Es ist das Beste, das Kind nachsichtig anzunehmen, ihm genau zuzuhören und sich vielleicht selbst noch einmal zum Staunen verleiten zu lassen.
Auf Familienzuwachs reagieren sie oft mit Eifersucht. Sie fühlen sich verlassen, da sich die Eltern und in der Regel das gesamte Umfeld plötzlich sehr viel mehr dem neuen Kind zuwendet. Es ist also wichtig, sie in „das Neue“ mit einzubeziehen. Sie also beim Wickeln oder Füttern zuschauen lassen oder noch besser: mithelfen! So fühlen sie sich integriert in die Neuerung, was sie gemäss ihrer Anlange mitschwingen und sich als Teil des Neuen erleben lässt.
Da Wasser-Mond-Kinder viel Fantasie haben, sind sie oft musisch und künstlerisch begabt. Sie brauchen es, sich hier vollkommen frei ausdrücken zu können. Wenn sie sich ins Klavier verliebt haben, ist es besser, sich als Eltern abzuwechseln, wenn die Klimperei nach einer halben Stunde böse nervt. Verbote wirken hier verheerend. Überhaupt sind harsche Verbote ein delikates Thema für Wasser-Mond-Kinder, denn sie beziehen sie immer gleich auf sich als Ganzes. Und fühlen sich total abgelehnt. Harsche Verbote untergraben die natürliche sehr empfindliche Entwicklung ihres Selbstwertes, was sie oft dazu bewegt, sich den Eltern gegenüber innerlich zu verschliessen, aus Selbstschutz. Besser ist es, als Eltern den eigenen Standpunkt und die eigenen Wünsche mitzuteilen, denn Wasser-Mond-Kinder haben eine sehr hohe soziale Kompetenz und würden alles tun, um ihre Eltern glücklich zu machen. Sogar mit dem Klavierspielen aufhören, wenn Mama einfach nicht mehr kann…