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Deutsch > Lern-Texte für Interessierte und Studenten
Bevor…
ich hier ins Thema einsteige, möchte ich mich nochmals ausdrücklich für die wunderbare und fruchtbringende Zusammenarbeit mit der Kinderärztin Dr. Karin Rittweiler, und den Müttern Tina Schlier, Nicole Simmank, Ulla Echterhölter und der Therapeutin und Mutter Sabine Theile bedanken.
Ihre Fragen haben viel dazu beigetragen, dass dieses Thema so brisant und wichtig für mich wurde.
Gleichzeitig haben wir zusammen erlebt, was an Klarheit für eine Mutter entstehen kann, wenn sie ihr Kind auch einmal aus einer ganz anderen Perspektive kennenlernt. Und was die Diagnostik und Therapie eines Kindes an Tiefe gewinnen kann, wenn der Therapeut das Wissen um den Mondcharakter des Kindes in seine Arbeit zu integrieren versteht.
Ich selbst habe in Beratungen seitdem viel von dem profitiert, was wir in über 2 Jahren Forschungsreise zusammen entdeckt haben.
Vielen, vielen Dank nochmals.
Das Kind im Horoskop
Kinder sind ja Menschen, die noch in Entwicklung sind. Sowohl körperlich als auch emotional und seelisch.
Daher macht es Sinn, auch ihre Horoskope anders zu interpretieren als die der Erwachsenen. Je nach der Entwicklungs-Phase, in der sie sich befinden nämlich.
Ich nutze hierzu den 7-Jahres-Rhythmus, der auf die Anthroposophie zurückgeht.
Jeder 7-Jahres-Pahse wird entsprechend ein bestimmtes astrologisches Prinzip quasi "als Überschrift“ zugeordnet.
Besonders bei selektiven Deutungen, also solchen, die eine ganz konkrete Frage bearbeiten, ist das sehr hilfreich.
Vor allem die ersten 7 Jahre des Lebens (die „Mond“-Phase) repräsentieren wichtige grundlegende Erfahrungen und Muster. Sie machen später das innere Kind aus, - mit all seinen Bedürfnissen und Fähigkeiten in den vielgestaltigen Beziehungen zu anderen Menschen.
Vor allem die Fähigkeit, emotional geben und nehmen zu können. Und das wiederum vor allem in intimen Partnerbeziehungen. Und dann natürlich auch gegenüber den eigenen Kindern.
Kindern im Alter vom 0 – 7 Jahren ordnet man also den Mond zu.
Mit „Mond“ ist hier gemeint, was wir in der Astrologie mit diesem Prinzip assoziieren:
- den Aufbau abhängiger Beziehungen
(Symbiose Mutter-Kind/ Eltern –Kind)
- unmittelbar lebens- und alltagsbezogene Themen,
(Nähren und Genährtwerden, auch emotional und geistig)
- eine starke Subjektivität: alles ist SO, wie ICH es fühle
- die Fähigkeit zum Mitschwingen und zur Anpassung,
(DU und ICH werden nicht getrennt erlebt)
- die Nachahmung und das Aufgehobensein in einer Gruppe (Familie).
Diese Auflistung ist sicher nicht vollständig, aber das ist auch nicht mein Anliegen. Wichtig, ist es, das Prinzip zu sehen, das hier wirkt. Es geht ums alltägliche Geben und Nehmen und die Rollen sind klar definiert.
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