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Deutsch > Lern-Texte für Interessierte und Studenten > der Mond in den 4 Elementen
Der Mond
in einem Feuerzeichen
EWir sprechen hier nicht vom „Sternzeichen“
--f
(= Mond in Widder, Löwe, Schütze) ----------------------- b
Womit assoziieren wir Feuer?
Mit Hitze und Glut, Wärme.
Feuer ist faszinierend, zieht die Aufmerksamkeit aller auf sich.
Feuer steigt immer auf, zielt also immer auf die Aufwärtsbewegung, auf Bewegung überhaupt (!).
Feuer breitet sich invasiv aus, wenn es sich frei entfalten kann.
Feuer verändert alles, was es berührt, formt es um, kann also zerstörerisch sein.
Feuer muss immer und immerzu genährt und betreut werden, sonst wird die Glut zu Asche bzw. die viel schöne helle Energie zu einer dunklen Depression.
Nochmal: E Wir sprechen hier von der Lebensphase 0 – 7 Jahre.
Was bedeutet nun, dass mein Kind seinen Mond im Feuer „hat“?
Kinder mit dem Mond im Feuer haben also ein feuriges Temperament, wachen morgens mit leuchtenden Augen auf, wollen immer vorwärts. Da Feuer ja immer nach oben will, wollen sie auch auf jeden Baum, mit drei schon aufs Fahrrad, rennen auf jeden Hund los, haben eigentlich ständig aufgeschlagene Knie und lachen 5 Minuten später schon wieder. Feuer will!
Sie sind optimistisch, laut, fröhlich, kommandieren gern und sind noble Beschützer, wenn sie jemanden mögen. In der Regel sind sie wild, bewegen sich gern, viel und sehr geschickt (à Sport!). Da sie aber auch sehr visuell und konkurrenzorientiert sind, sind sie besonders computerspielanfällig und können nicht besonders gut verlieren.
Auf ein neues Kind in der Familie reagieren sie oft eifersüchtig und aggressiv, da sie konkurrenzorientiert sind und auf einmal nicht mehr der „Star“ der Familie sind. Hier kann man ihre „noble“ Seite aktivieren: sie auf das Geschwisterchen aufpassen und es „beschützen“ lassen.
Da Feuer so empfindlich ist, sind auch diese Kinder seelisch besonders empfindlich. Das vergisst man manchmal, wenn man sie so wild rüpeln sieht.
Was Feuer-Mond-Kinder brauchen
Aus der Zusammenarbeit mit den eingangs genannten Frauen wurde sehr klar, dass Feuer-Mond-Kinder immer dann „Problem machen“ oder haben, wenn man sie nicht sie selbst sein und sich austoben/ ausdrücken lässt.
Feuerkinder sind hoch begeisterungsfähig und wollen nie ins Bett. Zur Schlafenszeit hin etwas, das sie beruhigt, auf keinen Fall also Abenteuergeschichten im Fernsehen.
Sie müssen sie sich tagsüber austoben können und brauchen es, dass man ihnen viel zutraut. Sie tun das ja auch. Sie wollen sich frei bewegen und ausprobieren. Sie lernen sehr schnell, ihren Körper zu beherrschen und haben enormen Spass daran. Überbesorgtheit und dauernde Einschränkung Bewegungsfreiheit erzeugt hier Frust, Mangel an Selbstvertrauen (denn sie lernen sich körperlich nicht kennen und vertrauen sich dann nicht). Unter Umständen sind Schlafschwierigkeiten oder auch fiebrige Reaktionen möglich.
Wir erinnern uns: Feuer ist wild, invasiv und transformierend.
Sie müssen also rumlärmen dürfen, und sich dramatisch streiten und raufen. Wenn sie fallen brauchen sie nur kurz Trost und wenn ein Hund nicht am Schwanz gezogen werden will, wird er das schon deutlich machen und ihnen einen Schreck einjagen.
Verlieren müssen sie langsam lernen. Es ist also gar keinen schlechte Idee, sie beim gemeinsamen Spielen erstmal gewinnen zu lassen. Wenn sie sofort zuviel verlieren, ist ihre Lust sofort weg (aus Feuer wird Asche = Depression). Sie wollen siegen und werden sich dann ein anderes Spielfeld suchen, dass ihnen das ermöglicht. Oder wenigstens verspricht. Dabei kann es durchaus sein, dass sie die physischen und seelischen Schwächen andere Kinder ganz bewusst ausnutzen, um sie zu dominieren. Bis zu einem bestimmten Punkt sollte ihnen das auch erlaubt sein. Gut sind hier Haustiere wie junge Hunde. Die brauchen klare Ansagen (dominieren!) und sie spielen so gern und wild wie diese Kinder.
Da Feuer alles transformiert, was es berührt, sind sie kleine Zerstörer. Gar nicht so sehr aus Ungeschicklichkeit sondern eher aus wildem Übermut. Sie haben den unbändigen Drang, ihre Umgebung ihren Vorstellungen (visuelle Typen!) und Wünschen anzupassen. Tabus kennen sie da nicht. Auch Rücksichtnahme nicht, die Begeisterung ist einfach zu stark. Da werden Möbel verrückt, Wände bemalt, der Hund soll mit ins Bett und sie wollen selbst bestimmen, was sie anziehen und essen.
Auf Probleme der Eltern reagieren sie oft sehr empfindlich. In der Regel mit wilden Träumen, Fieber, Unruhe überhaupt. Ihre Reaktionen sind intensiv, denn ihr Temperament ist intensiv.
Da sie zu aggressiven Verhaltensweisen neigen, ist es wichtig, die Eltern am besten gleich mitzubehandeln, wenn das Kind krank ist (Homöopathie!). Sonst kann sich die Aggression der Kinder auf andere Kinder oder gar gehen sie selbst richten.